Team Hecht

Geocacher aus dem Havelland

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Erfolg!

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Ich bin zwar noch relativ neu in der Welt des Caching (seit Mai 2009), habe aber sehr schnell Gefallen daran gefunden. Besonders spannend wurde es nachdem ich auf die Reihe ‚Der verlorene Multi 1-6‘ von Lotte & Franz aufmerksam wurde. Als ich anfing, gab es erst drei Teile,  die mich allerdings sofort in ihren Bann zogen.

Nach eine Weile des Cachens tauchte endlich der vierte Teil auf (ich berichtete), bei dem ich mir alle Mühe gab, endlich mal einen anspruchsvollen Cache als erster zu finden (vergeblich, wie man im Bericht lesen kann). Und jetzt zur eigentlichen Geschichte:

Die tolle Karte

Letzten Freitag hatte ich von Lotte & Franz erfahren, der nächste Teil (Nr. 5 – Emil) würde entweder an kommenden oder diesem Wochenende auftauchen. Am ersten Wochenende geschah nichts, am zweiten ebenso wenig. Am Abend des letzten Sonntag saß ich schon wie auf Kohlen und wartete wie verrückt, mein Handy würde endlich klingeln mit der Benachrichtigung über das neue Listing.
Als ich heute morgen im Auto Richtung Brandenburg saß, klingelte das Telefon: E-Mail Notification – der verlorene Multi 6/6 veröffentlicht. Erster Gedanke: „Häh?! Da muss doch erstmal fünf kommen…“. Erstmal einen der neiserbs auf Arbeit angerufen und gefragt, was das soll. Mir wurde schnell erklärt, dass es tatsächlich der sechste Teil sei, nur zur Sicherheit, damit er tatsächlich vor dem fünften erscheint und man alles in einem Abwasch erledigen kann. Also ging das Adrenalin erstmal wieder runter.

Klecka, neiserb I & Antje am Final

Ich kam dann in Brandenburg an und saß schon eine ganze Weile in der Immatrikulationsveranstaltung, als plötzlich wieder das Handy vibrierte. Ein kalter Schauder lief mir über den Rücken. Und das zurecht. Mitten am Vormittag wurde der Cache veröffentlicht. Auf meinem Stuhl rutschte ich die ganze zeit mit dem Hintern hin und her bis ich endlich los konnte und zuhaus nur die andere neiserb-Hälfte aufsammelte um zu ‚Der verlorene Multi 5/6 Emil‚ zu heizte. Die Suche ging wirklich schnell und wir konnten endlich (!!) einen Erstfund verbuchen.

Mit der Karte aus Emil machten wir uns sofort weiter zum endgültigen Final. Ich konnte es kaum erwarten (keine Zigaretten dabei zu haben stellte sich kurz darauf als folgenschwerer Fehler heraus).

Im Zielgebiet suchten wir uns mehrere Stunden die Finger wund, wohl wissend eigentlich nichts falsch gemacht und gut mitgedacht zu haben. Irgendwann siegte allerdings die Ernüchterung über die Euphorie. Wir waren uns sicher, dass wir ohne weitere Internetrecherche nicht weiter kommen würden. Den Erstfund schrieben wir jetzt ebenfalls ab.

Adi, Antje und die Wunderkarte

Adi, Antje und die Wunderkarte

Auf dem Rückweg sahen wir Adi im Auto, offensichtlich in Richtung ‚Emil‘. Zuhaus rief ich ihn an und sagte ich würde die Koordinaten recherchieren und mich mit der dickeren neiserb-Hälfte und ihm kurz darauf in der Nähe des Caches zu treffen. neiserb und ich trafen mit unseren Koordinaten ein, Adi der Fuchs mit seiner Muggel-Schwester und einer riesigen Ausschnittskarte vom Gebiet die er im Forstamt kopiert hat. Dieser schenkten wir allerdings nicht so viel beachtung wie meinen Koordinaten und wir verbrachten wieder mehr als eine Stunde auf dem Berg ohne Erfolg. Bevor es Dunkel wird, wollten wir schnell zurück zum Auto und die Karte genauer betrachten. Die eigentlich einzig mögliche Lade hatten wir schnell erkannt und stiegen noch einmal unter größten Anstrengungen den Berg empor. Am Ziel befanden wir uns nur 10 Meter von meinen ermittelten Koordinaten entfernt. 10 Minuten vor Einbruch der Dunkelheit fanden wir die Box an einer Stelle, die ich schon ganz zu Anfang untersucht hatte.

Wir waren Ertfinder!

Grüße
Klecka

Written by Klecka Gandalf

September 21, 2009 at 8:35 pm